Zum Navigieren können Sie die Pfeiltasten des Nummernblocks verwenden. Mit 6 → springen Sie zur nächsten Seite mit 4 ← eine Seite zurück. Mit 8↑ und 2↓ können Sie scrollen.

DIE DREHARBEITEN IN SCHLESWIG-HOLSTEIN UND HAMBURG

Im Sommer 2011 begab sich das GOLD-Team auf seine erste Dreh-Etappe ins schleswig-holsteinische Neumünster, dem Wohnort von Kirsten Bruhn. Sie begleiteten die Schwimmathletin bei ihrem täglichen Training mit ihrem Vater, dem ehemaligen Polizei-Oberkommissar und Schwimmtrainer Manfred Bruhn, in das örtliche Freibad. Während des Trainings beschreibt der stolze Vater, was der Schwimmsport für seine Tochter bedeutet und gleich am ersten Drehtag erwartete Hammon und die Produzenten der erste von zahlreichen bewegenden Einblicken in das private Leben ihrer Protagonisten. „Als wir am Abend des ersten Drehtages nach den Dreharbeiten mit Kirsten Bruhn gemeinsam beim Essen zusammen kamen, konnte man in den Gesichtern jedes Einzelnen erkennen, dass er etwas Außergewöhnliches an diesem Tag erlebt hatte, als Kirsten aus ihrem Leben erzählte, sich in ihr Herz hat blicken lassen“, beschreibt es Produzent Hendrik Flügge. Im Alter von 21 Jahren verunglückte Bruhn mit dem Motorrad in Griechenland und sitzt seitdem im Rollstuhl. Später kehrt sie mit dem Drehteam an den Ort zurück, an dem sie in langen Wochen wieder ins Leben zurück gefunden hat, dem Unfallkrankenhaus Boberg in Hamburg. Dem vielleicht für alle Beteiligten härtesten Drehtag, denn er führt zurück zu den schlimmsten Erinnerungen, führt deutlich vor Augen, mit welcher Härte ein Unfall jeden Einzelnen von heute auf morgen treffen kann. „Das war ein Dreh, in dem sich Kirsten ihren Erinnerungen gestellt hat und man sich als Dokumentarfilmer fragt, ob man nicht doch zu dicht heran gegangen ist, wenn man eine Kamera bei einem solch persönlich bewegenden Moment draufhält.“, beschreibt Hammon seine Gefühle bei dem Dreh. Um im nächsten Moment davon zu berichten, wie Bruhns Geschichte weitergeht, wie sie durch das Schwimmen, einen Sport, den sie schon seit ihrem dritten Lebensjahr betreibt, wieder neuen Lebensmut gefunden hat. Elf Jahre nach dem tragischen Unfall beginnt ihre paralympische Karriere bei den Deutschen Schwimmmeisterschaften der Behinderten in Berlin, schon zwei Jahre später, 2004 bei den Paralympics in Athen, nimmt sie ihre erste Goldmedaille in ihrer Paradedisziplin, den 100m Brust, in Empfang.

Jetzt auf DVD,
Blu-ray & VoD
HINWEIS ZUM FILM:
GOLD - DU KANNST MEHR ALS DU DENKST ist vollständig Deutsch untertitelt,
sodass auch Menschen mit einer Einschränkung des Gehörs den Film verstehen können