Dokumentarfilm. Deutschland 2012

Filmstart: 28.02.2013

Drei Sportler, drei Schicksale, drei unglaubliche Geschichten. Der Dokumentarfilm von Michael Hammon begleitet den blinden Marathonläufer Henry Wanyoike, die querschnittgelähmte Schwimmerin Kirsten Bruhn und den australischen Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley auf ihrem Weg zu einem der größten Sportereignisse der letzten Jahre: den paralympischen Sommerspielen in London 2012. Die Leistungssportler erzählen von sich und der Liebe zum Sport, enthüllen aber auch Persönliches und blicken zurück auf die schlimmste Zeit in ihrem Leben, als jeder von ihnen glaubte, von dem körperlichen Handicap besiegt worden zu sein. Doch irgendwann gelang es allen, die Kraft des Willens über die Behinderung des Körpers siegen lassen. Ob am Ende tatsächlich eine Goldmedaille winkt, ist für die Bedeutung dieses Films nicht wichtig. Hammon, selbst exzellenter Kameramann, findet Bilder, die die Faszination dieser Menschen an ihrem jeweiligen Sport über die Leinwand auf den Zuschauer übertragen. Man spürt, ob im Wettkampf oder fernab davon, den Schmerz, die Erschöpfung, aber auch das adrenalingeladene Glücksgefühl, welches die Protagonisten durchströmt. Und so teilt man ihre Empfindungen, Ängste und Hoffnungen. Ein bewegender Dokumentarfilm, der nicht mitleidig bedauert, sondern große Bewunderung und Respekt für diese außergewöhnlichen Menschen und Sportler weckt.